Vermittlungsbedingungen

Allgemeine Informationen

Wir blicken auf viele Jahre Erfahrung in der Hamsterhaltung zurück, orientieren uns an wissenschaftlichen Erkenntnissen und stehen in ständigem Austausch mit anderen Hamsterhilfen und seriösen Züchtern.

Hier haben wir die allgemeinen Mindestvermittlungsbedingungen formuliert. Größer ist in jedem Fall immer besser. Da wir immer versuchen dem Charakter des einzelnen Hamsters gerecht zu werden, kann es vorkommen, dass die hier genannten Mindestangaben von den realen Vermittlungsbedingungen einzelner Hamster abweichen. Es empfiehlt sich sehr, einen Blick auf den Steckbrief des Wunschhamsters zu werfen und sich bei Unklarheiten einfach direkt an uns zu wenden.

In 9 Schritten einen Hamster adoptieren...

1.

Lies unsere allgemeinen Vermittlungsbedingungen auf dieser Seite.

2.

Suche deinen Wunschhamster bei unseren Vermittlungstieren aus.

3.

Fülle das Kontaktformular beim jeweiligen Steckbrief aus oder nutze unser allgemeines Kontaktformular am Ende jeder Seite.

4.

Wir melden uns in wenigen Tagen bei dir – kontrolliere bitte unbedingt auch deinen Spam-Ordner, falls du nach einer Woche nicht von uns gehört hast.

5.

Wir werden dich darum bitten, uns ein Foto deines Geheges zu schicken, damit wir uns ein besseres Bild machen und eventuelle Fragen klären können. Falls du noch kein Gehege hast, helfen wir gerne bei der passenden Auswahl.

6.

Sind alle Fragen geklärt, stellen wir den Kontakt zur Pflegestelle des Wunschhamsters her.

7.

Nun kannst du dir einen Übergabetermin mit der Pflegestelle ausmachen.

8.

Beim Übergabetermin wird der Schutzvertrag ausgefüllt und die Schutzgebühr übergeben.

9.

Nun kannst du dein neues Familienmitglied willkommenheißen.

Häufig gestellte Fragen...

Muss ich meinen Wunschhamster persönlich abholen?

 

Nein, wir vermitteln österreichweit und unsere Hamster können mittels Mitfahrgelegenheit ins neue Zuhause reisen. Gerne helfen wir bei der Suche nach einer passenden Mitfahrgelegenheit. Das ist natürlich vollkommen kostenlos für den/die AdoptantIn.

Woran erkenne ich ein geeignetes Mehrkammernhaus?

Alle Ein-, Aus- und Durchgangsöffnungen sollten für Zwerghamster mind. 4 – 5 cm, für Mittelhamster mind. 7 – 8 cm groß sein.

Es sollte ausschließlich lösungsmittelfreier Leim verwendet werden. (Spielzeug)Lacke müssen ein DIN EN 71-3 Kennzeichnen aufweisen.

Es sollte unbehandeltes Laubholz (z.B. Pappel oder Buche) verwendet werden.

Ausschließlich die Kloecke sollte einen Boden aufweisen, damit die angebotene Ecktoilette nicht unterbuddelt werden kann.

ausreichend große Durchgangslöcher
Haus aus unbehandeltem Laubholz
4 Kammern, ohne Boden (ausgenommen Brett für die Ecktoilette)
ausschließliche Verwendung von Farben und Lacken mit DIN EN 71-3 Kennzeichnung (Spielzeuglacke)
Wie groß muss mein Gehege sein?

 

Oft werden wir gefragt, ob es schlimm ist, wenn das Gehege etwas kleiner ist, als die von uns geforderte Größe. Anhand dieser Grafik möchten wir euch die Unterschiede von drei Gehegegrößen zeigen.

Wir haben nur die absoluten Basics eingezeichnet: Mehrkammernhaus in Mittelhamstergröße, Laufrad, Wassernapf, Sandbad und zwei Verstecke. Man kann gut sehen, dass die Einrichtung eines Geheges mit 0,4 Quadratmetern Grundfläche schon fast unmöglich ist, da das Zubehör reingequetscht werden muss. Von der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgröße brauchen wir gar nicht erst reden.

Nun wird gerade bei Gehegen mit 100×40 oder 80×50 cm Grundfläche häufig argumentiert, dass doch diese paar Zentimeter für den Hamster keinen großen Unterschied machen können… Vergleicht man 0,5 mit 0,4 Quadratmetern, klingt der Unterschied sogar noch viel geringer. In Wirklichkeit ist es allerdings so, dass der Unterschied bei 20% liegt.

Der Hamster hat in einem 100×40 cm Gehege also ganze 20% weniger Platz als in einem 100×50 cm Gehege!

Verglichen mit einer Wohnung wäre das unter Umständen ein ganzes Zimmer, oder sogar mehr.

Schaut euch also bitte genau an, welche Gehegegrundfläche im Steckbrief des jeweiligen Wunschhamsters vermerkt ist. Diese Größe ist das absolute Minimum für diesen Hamster. Ein größeres Gehege ist natürlich immer wünschenswert.

Woran erkenne ich ungeeignetes Zubehör?

Die Holzteile werden durch Metallklammern und Nägel zusammengehalten – da Hamster durchaus dazu neigen, an ihrer Einrichtung zu nagen, könnten hierbei diese spitzen Metallteile freigelegt werden. Diese können zu Schnittwunden, verletzten Augen oder anderen, unter Umständen lebensbedrohlichen, Verletzungen führen. Teilweise liegen diese Klammern und Nägel auch frei, ohne dass der Hamster erst daran genagt hat.

Da wir sehr häufig Anfragen von InteressentInnen bekommen, welche herkömmliches Zubehör aus Nadelholz verwenden möchten, haben wir besonders hervorgehoben, weshalb wir nicht in Gehege mit Nadelholzeinrichtung vermitteln.

Viel zu kleine Ein-, Aus- und Durchgangsöffnungen – da Hamster sich die Backen mitunter sehr voll stopfen, könnte beim Durchzwängen, durch zu kleine Löcher, die empfindliche Haut der Backentaschen verletzt werden.

Häuschen sind häufig mit Boden ausgestattet, welcher schnell mit Urin verunreinigt wird und kein natürliches Verhalten zulässt – der Hamster würde von seinem Haus aus viel lieber Gänge in den Untergrund anlegen.

Meist wird chinesische Kiefer verwendet – welche Pestizide und andere chemische Mittel während der Aufzucht, sowie welcher Leim während der Verarbeitung zum Einsatz kommen ist leider nicht bekannt, daher raten wir zu unbehandeltem Laubholz. Der Hersteller kann bei so einer langen Produktionskette leider nicht garantieren, dass nur unbedenkliche Produkte verwendet wurden.

Das Holz kann mit der Zeit Harz abgeben – kommt das Hamsterfell damit in Berührung könnte es verkleben.

herkömmliches Zubehör aus Nadelholz - in diesem Fall relativ einfach an der dunklen Rinde, welche "Natürlichkeit" vermitteln soll, erkennbar
zu kleine Öffnungen, wodurch die empfindlichen Backentaschen verletzt werden könnten
herausstehende Metallklammern und Nägel können zu schweren Verletzungen führen
herausstehende Metallklammern und Nägel können zu schweren Verletzungen führen
Leimrückstände
ein eingebauter Boden lässt kein natürliches Verhalten zu und wird schnell verunreinigt
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