Vermittlungsbedingungen

Wir blicken auf viele Jahre Erfahrung in der Hamsterhaltung zurück, orientieren uns an wissenschaftlichen Erkenntnissen und stehen in ständigem Austausch mit anderen Hamsterhilfen und seriösen Züchtern.

Hier haben wir die allgemeinen Mindestvermittlungsbedingungen formuliert. Größer ist in jedem Fall immer besser. Da wir immer versuchen dem Charakter des einzelnen Hamsters gerecht zu werden, kann es vorkommen, dass die hier genannten Mindestangaben von den realen Vermittlungsbedingungen einzelner Hamster abweichen. Es empfiehlt sich sehr, einen Blick auf den Steckbrief des Wunschhamsters zu werfen und sich bei Unklarheiten einfach direkt an uns zu wenden.

Darauf sollte man bei der Auswahl von Zubehör besonders achten:

Da wir sehr häufig Anfragen von InteressentInnen bekommen, welche herkömmliches Zubehör aus Nadelholz verwenden möchten, haben wir besonders hervorgehoben, weshalb wir nicht in Gehege mit Nadelholzeinrichtung vermitteln.

  • viel zu kleine Ein-, Aus- und Durchgangsöffnungen – da Hamster sich die Backen mitunter sehr voll stopfen, könnte beim Durchzwängen, durch zu kleine Löcher, die empfindliche Haut der Backentaschen verletzt werden
  • die Holzteile werden durch Metallklammern und Nägel zusammengehalten – da Hamster durchaus dazu neigen, an ihrer Einrichtung zu nagen, könnten hierbei diese spitzen Metallteile freigelegt werden. Diese können zu Schnittwunden, verletzten Augen oder anderen, unter Umständen lebensbedrohlichen, Verletzungen führen. Teilweise liegen diese Klammern und Nägel auch frei, ohne, dass der Hamster erst daran genagt hat
  • meist wird chinesische Kiefer verwendet – welche Pestizide und andere chemische Mittel während der Aufzucht, sowie welcher Leim während der Verarbeitung zum Einsatz kommen ist leider nicht bekannt, daher raten wir zu unbehandeltem Laubholz. Der Hersteller kann bei so einer langen Produktionskette leider nicht garantieren, dass nur unbedenkliche Produkte verwendet wurden
  • Häuschen sind häufig mit Boden ausgestattet, welcher schnell mit Urin verunreinigt wird und kein natürliches Verhalten zulässt – der Hamster würde von seinem Haus aus viel lieber Gänge in den Untergrund anlegen
  • das Holz kann mit der Zeit Harz abgeben – kommt das Hamsterfell damit in Berührung könnte es verkleben
herkömmliches Zubehör aus Nadelholz - in diesem Fall relativ einfach an der dunklen Rinde, welche "Natürlichkeit" vermitteln soll, erkennbar
zu kleine Öffnungen, wodurch die empfindlichen Backentaschen verletzt werden könnten
herausstehende Metallklammern und Nägel können zu schweren Verletzungen führen
herausstehende Metallklammern und Nägel können zu schweren Verletzungen führen
Leimrückstände
ein eingebauter Boden lässt kein natürliches Verhalten zu und wird schnell verunreinigt

So sollte ein geeignetes Mehrkammernhaus aussehen:

  • alle Ein-, Aus- und Durchgangsöffnungen sollten für Zwerghamster mind. 4 – 5 cm, für Mittelhamster mind. 7 – 8 cm groß sein
  • es sollte ausschließlich lösungsmittelfreier Leim verwendet werden. (Spielzeug)Lacke müssen ein DIN EN 71-3 Kennzeichnen aufweisen
  • es sollte unbehandeltes Laubholz (z.B. Pappel oder Buche) verwendet werden
  • ausschließlich die Kloecke sollte einen Boden aufweisen, damit die angebotene Ecktoilette nicht unterbuddelt werden kann
Haus aus unbehandeltem Laubholz
4 Kammern, ohne Boden (ausgenommen Brett für die Ecktoilette)
ausschließliche Verwendung von Farben und Lacken mit DIN EN 71-3 Kennzeichnung (Spielzeuglacke)
Mittelhamster (Gold- und Teddyhamster)
  • Gehegemaße: ab 100x50x50 cm (LxBxH) – die Grundfläche sollte 5000 cm² nicht unterschreiten
  • Laufradgröße: ab 28 cm Durchmesser – die Rückseite sollte geschlossen und die Lauffläche durchgehend sein (keine Stäbe oder Sprossen)! Wichtig ist, dass der Hamster mit geradem Rücken laufen kann
  • Mehrkammernhaus: aus Laubholz, ohne Boden, mit abnehmbarem Dach, idealerweise mind. 2 -3 Kammern (jede Kammer sollte mind. 13×13 cm groß sein) – damit der Hamster seinem natürlichen Instinkt nachgehen und sich Bunker, Nest und Kloecke in je einer Kammer einrichten kann
  • Sandbad: mit Chinchillasand gefüllt – gerade Mittelhamster buddeln gerne im Sand, daher eignet sich auch eine Holzkiste mit z.B. 20x30x20 cm (LxBxH) sehr gut als Sandbad
  • Einstreuhöhe: mind. 20 cm aus grabfähigem Substrat (Holzeinstreu, welches man noch mit Heu mischen kann, und fest andrücken sollte, damit die Gänge besser halten – z.B. “Alpenspan”, “Equipower”)
  • Trinknapf: aus Hygiene- und Anwendungsgründen empfehlen wir Trinknäpfe mit einem Durchmesser von ca. 8 cm
  • Futter: wird im Gehege verstreut – geeignetes Futter gibt es derzeit nur in Onlineshops, unsere Futtermischung kann z.B. über Futterparadies bezogen werden hier geht’s zu unserem Mittelhamsterschmaus
  • Nistmaterial: Safebed oder in Streifen gerissenes Ökoklopapier (chlorfrei gebleicht, ohne Farbe und Duft)
  • Versteckmöglichkeiten: je mehr desto besser – von Keramikhäusern über Korkröhren, Dübelverstecke oder Hirserispen ist alles erlaubt
  • Durchmesser: die Ein-, Aus- und Durchgänge aller Verstecke und Häuschen müssen mind. 7 cm betragen, damit der Hamster mit gefüllten Backen gut durchpasst
  • Ecktoilette: ein Eckklo aus Keramik oder Plastik ist optional, erleichtert aber die regelmäßige Reinigung der Pipiecke immens und wird z.B. mit Chinchillasand befüllt
Zwerghamster (Hybride, Dsungare, Campbell)
  • Gehegemaße: ab 100x50x50 cm (LxBxH) – die Grundfläche sollte 5000 cm² nicht unterschreiten
  • Laufradgröße: ab 25 cm Durchmesser – die Rückseite sollte geschlossen und die Lauffläche durchgehend sein (keine Stäbe oder Sprossen)! Wichtig ist, dass der Hamster mit geradem Rücken laufen kann
  • Mehrkammernhaus: aus Laubholz, ohne Boden, mit abnehmbarem Dach, idealerweise mind. 2 – 3 Kammern (jede Kammer sollte mind. 10×10 cm groß sein) – damit der Hamster seinem natürlichen Instinkt nachgehen und sich Bunker, Nest und Kloecke in je einer Kammer einrichten kann
  • Sandbad: mit Chinchillasand gefüllt – gerade Zwerghamster wälzen sich im Sand anstatt zu buddeln, daher eignet sich auch eine etwas flachere Holzkiste oder Schale mit z.B. 20x30x8 cm (LxBxH) sehr gut als Sandbad
  • Einstreuhöhe: mind. 20 cm aus grabfähigem Substrat (Holzeinstreu, welches man noch mit Heu mischen kann, und fest andrücken sollte, damit die Gänge besser halten – z.B. “Alpenspan”, “Equipower”)
  • Trinknapf: aus Hygiene- und Anwendungsgründen empfehlen wir Trinknäpfe mit einem Durchmesser von ca. 3 – 5 cm
  • Futter: wird im Gehege verstreut – geeignetes Futter gibt es derzeit nur in Onlineshops, unsere Futtermischung kann z.B. über Futterparadies bezogen werden hier geht’s zu unserem Zwerghamsterschmaus
  • Nistmaterial: Safebed oder in Streifen gerissenes Ökoklopapier (chlorfrei gebleicht, ohne Farbe und Duft)
  • Versteckmöglichkeiten: je mehr desto besser – von Keramikhäusern über Korkröhren, Dübelverstecke oder Hirserispen ist alles erlaubt
  • Durchmesser: die Ein-, Aus- und Durchgänge aller Verstecke und Häuschen müssen mind. 5 cm betragen, damit der Hamster mit gefüllten Backen gut durchpasst
  • Ecktoilette: ein Eckklo aus Keramik oder Plastik ist optional, erleichtert aber die regelmäßige Reinigung der Pipiecke immens und wird z.B. mit Chinchillasand befüllt
Roborowski Zwerghamster
120x50x50cm
240x40x40cm
  • Gehegemaße: ab 100x50x50 cm (LxBxH) – die Grundfläche sollte 5000 cm² nicht unterschreiten
  • Laufradgröße: ab 20 cm Durchmesser – die Rückseite sollte geschlossen und die Lauffläche durchgehend sein (keine Stäbe oder Sprossen)! Wichtig ist, dass der Hamster mit geradem Rücken laufen kann
  • Mehrkammernhaus: aus Laubholz, ohne Boden, mit abnehmbarem Dach, idealerweise mind. 2 – 3 Kammern (jede Kammer sollte mind. 10×10 cm groß sein) – damit der Hamster seinem natürlichen Instinkt nachgehen und sich Bunker, Nest und Kloecke in je einer Kammer einrichten kann
  • Sandbad: mind. 1/3 der Gehegegrundfläche sollte mit Chinchillasand befüllt zur Verfügung stehen
  • Einstreuhöhe: mind. 20 cm aus grabfähigem Substrat (Holzeinstreu, welches man noch mit Heu mischen kann, und fest andrücken sollte, damit die Gänge besser halten – z.B. “Alpenspan”, “Equipower”)
  • Rennbahnen und Ebenen: Roborowski lieben es zu flitzen, daher nehmen sie Rennbahnen normalerweise sehr gerne an. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass es kaum Fallhöhen (max. wenige Zentimeter) gibt – das Gehege also eher ebenerdig eingerichtet ist
  • Trinknapf: aus Hygiene- und Anwendungsgründen empfehlen wir Trinknäpfe mit einem Durchmesser von ca. 3 – 5 cm
  • Futter: wird im Gehege verstreut – geeignetes Futter gibt es derzeit nur in Onlineshops, unsere Futtermischung kann z.B. über Futterparadies bezogen werden hier geht’s zu unserem Zwerghamsterschmaus
  • Nistmaterial: Safebed oder in Streifen gerissenes Ökoklopapier (chlorfrei gebleicht, ohne Farbe und Duft)
  • Versteckmöglichkeiten: je mehr desto besser – von Keramikhäusern über Korkröhren, Dübelverstecke oder Hirserispen ist alles erlaubt – gerade Roborowski Zwerghamster huschen gerne von Versteck zu Versteck
  • Durchmesser: die Ein-, Aus- und Durchgänge aller Verstecke und Häuschen müssen mind. 4 cm betragen, damit der Hamster mit gefüllten Backen gut durchpasst
  • Ecktoilette: ein Eckklo aus Keramik oder Plastik ist optional, erleichtert aber die regelmäßige Reinigung der Pipiecke immens und wird z.B. mit Chinchillasand befüllt
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